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Ratgeber Testament

Ihr Testament vom Fachanwalt für Erbrecht aus München

Alleinstehende

Wer als "Single" auf ein eigenes Testament verzichtet, vererbt sein Vermögen an Verwandte. Bei kinderlosen Erblassern erben in der Regel die Eltern oder Geschwister, nicht aber nahestehende Freunde und Bekannte. 

Ehepaare ohne Kinder

Ehepartner ohne Kinder nehmen oft an, dass nach dem Tod des Ehemanns oder der Ehefrau der länger lebende Partner bei gesetzlicher Erbfolge alleiniger Erbe wird. Das ist jedoch nur ausnahmsweise der Fall.

Ehepaare mit Kindern

Verstirbt ein Ehegatte ohne Testament, entsteht aufgrund gesetzlicher Erbfolge eine Erbengemeinschaft und den Angehörigen. Streit unter Miteben ist damit vorprogrammiert. Kluge Vorsorge erfordert ein "Berliner Testament".

Geschiedene

Ehegatten gehen nach einer Scheidung auch erbrechtlich getrennte Wege: Stirbt ein geschiedener Ehegatte, bestehen wechselseitig weder erb- noch pflichtteilsrechtliche Ansprüche. 

Witwen und Witwer

Immer wieder übersehen verwitwete Personen bei der Formulierung ihres letzten Willens, dass ihre Testierfreiheit durch die Bindungswirkung eines früheren Ehegattentestaments eingeschränkt sein kann.

Kinderlose Paare ohne Trauschein

Wer die Vorzüge einer „wilden Ehe“ genießt, muss sich bewusst sein, dass der Tod eines Lebenspartners zu erheblichen Versorgungslücken und erbschaftsteuerlichen Nachteilen beim anderen Partners führen kann.

Eltern ohne Trauschein mit Kindern

Egal, ob alleinerziehende Mutter mit Kind oder alleinlebender Vater, ob als unverheiratetes Paar mit Kindern unzertrennlich, testamentarische Regelungen liegen fast immer im Interesse der Eltern und ihres Nachwuchses.

Patchwork-Familien

Patchwork-Familien bergen erhebliche erbrechtliche Risiken, die aber durch individuelle testamentarische Gestaltungen weitestgehend begrenzt werden können.

Überschuldete Kinder

Solange Vater oder Mutter noch leben, können sie ihre Problemkinder zur Sicherung des Lebensunterhalts finanziell unterstützen oder sogar Schulden der Kinder bei Banken und sonstigen Gläubigern ablösen. Für die Zeit nach dem Tod kann durch ein Testament vorgesorgt werden.

Behindertes Kind

Ein „Behindertentestament“ ermöglicht es den Eltern, ihren Nachlass zur Versorgung des behinderten Kindes und der Familie zu erhalten.

Streitvermeidung unter Miterben

Um Streit unter Miterben zu vermeiden, kann der Testierende auf eine Reihe von hilfreichen Gestaltungsalternativen zurückgreifen und damit Konfliktvorsorge betreiben.

Vermächtnis und Auflage

Mit einem Vermächtnis wendet ein Erblasser per Testament einer Person einen Vermögensvorteil zu. Eine Auflage verpflichtet den Erben dagegen, eine Leistung zu erbringen, die jedoch von niemandem eingeklagt werden kann.

Karitative Organisationen

Um gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Organisationen von Todes wegen Vermögenswerte zukommen zu lassen, kann zu deren Gunsten ein Testament errichtet werden.

Formfragen & Formfragen

Ein Testament muss bestimmten Formvorschriften entsprechen, sonst ist es teilweise oder komplett ungültig. Ratsam ist weiter eine Hinterlegung beim Nachlassgericht.

Pflichtteilsrisiko

Bei der Testamentsgestaltung sollte daher der Erblasser immer das Pflichtteilsrisiko kalkulieren und durch gezielte Wahl der Anordnungen ausschließen oder minimieren.



Auszeichnungen:

Magazin FOCUS
Magazin Wirtschaftswoche

Fachbuchautor:

Beck Verlag
Linde Verlag - Stern-Ratgeber

Mitglied:

Netzwerk Deutscher Erbrechtsexperten e.V.
Netzwerk Deutscher Testamentsvollstrecker e.V.